Referenzen

Architektur & Fachplanung

Bau und Baumanagement

Beratungsdienstleistungen

Facility Services und Commodities

Gesundheit

Medien und Kommunikation

Informations- und Kommunikationstechnologien

Verkehr und Infrastruktur

SVA der gewerblichen Wirtschaft – Rechtliche und technische Verfahrensbetreuung des Projekts „Bauherrenbegleitung für die Generalsanierung des Gebäudekomplexes der SVA" (Mai 2016)

Aufgabe:
Die Auftraggeberin beabsichtigt ihren Gebäudekomplex in der Wiedner Hauptstraße 84 - 86, Ziegelofengasse 1 - 3 und Hartmanngasse 2 - 2b, 1051 Wien, umfassend zu sanieren. Im Gebäudekomplex befindet sich die Hauptstelle/Landesstelle Wien der SVA und das Gesundheitszentrum der SVA. Konkret soll eine umfangreiche Generalsanierung (teilweise Entkernung) und Flächenoptimierung des gesamten Gebäudekomplexes durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen im Zuge des Projekts der Betrieb und die Führung des Gesundheitszentrums an die SVA Gesundheitszentrum Betriebs-GmbH ausgegliedert werden. Zu diesem Zweck soll ein Bauherrenbegleiter als Rahmenvereinbarungspartner gefunden werden, der Teile des Projektmanagements für das gesamte Projekt eigenverantwortlich und selbstständig unter Einhaltung der Projektziele und Weisungen der Auftraggeberin erbringt. Das Leistungsbild Bauherrnbegleitung setzt sich dabei grundsätzlich aus den allgemein bekannten Leistungsbildern Projektleitung, Projektsteuerung und begleitende Kontrolle zusammen.


Lösung:
Zur Umsetzung der Ziele der Auftraggeberin wurde ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorheriger EU-weiter Bekanntmachung im Oberschwellenbereich zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen für die Dauer von 3 Jahren (samt zweimaliger Verlängerungsoption für die Auftraggeberin von jeweils einem Jahr) durchgeführt. Dabei wurde sowohl die rechtliche als auch die technische Verfahrensbetreuung von Heid Schiefer Rechtsanwälte „aus einer Hand“ wahrgenommen, wodurch eine höhere Verfahrensstabilität und eine effiziente Projektabwicklung erreicht werden konnten. Durch die Anwendung von präzisen Auswahlkriterien konnten nach der Präqualifikationsphase die besten 3 Bewerber in die 2. Verfahrensstufe zur Legung der Erstangebote eingeladen werden. Zur Präzisierung der abgegebenen Erstangebote wurden Verhandlungsrunden mit allen Bietern durchgeführt und diese im Anschluss zur Legung von Zweitangeboten („Last and Best Offer“) – bestehend aus einem wirtschaftlichen Teil (Preis) und einem qualitativen Teil (Ausarbeitungen) – eingeladen. Mittels Scoringverfahren und unter Beiziehung einer Kommission zur Bewertung der Ausarbeitungen und deren Präsentationen durch die Bieter wurde das technisch und wirtschaftlich günstigste Angebot ermittelt. Nach der Durchführung von Exklusivverhandlungen mit dem ermittelten Bestbieter konnte das Vergabeverfahren mit einer Gesamtdauer von rund 5 Monaten (von der EU-weiten Bekanntmachung bis zum Abschluss der Rahmenvereinbarung) erfolgreich und ohne Anfechtungen zum Abschluss gebracht werden.