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Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft – Rechtliche und technische Verfahrensbetreuung „Generalplaner für die Generalsanierung des Gebäudekomplexes der SVA" (Juli 2016)

Aufgabe:
Die Auftraggeberin beabsichtigt ihren Gebäudekomplex in der Wiedner Hauptstraße 84 - 86, Ziegelofengasse 1 - 3 und Hartmanngasse 2 - 2b, 1051 Wien, umfassend zu sanieren. Konkret soll eine umfangreiche Generalsanierung (teilweise Entkernung) und Flächenoptimierung des gesamten Gebäudekomplexes durchgeführt werden. Der Leistungsumfang des zu beauftragenden Generalplaners orientiert sich dabei an den Leistungs- und Vergütungsmodellen für Planerleistungen des Instituts für Baubetrieb und Bauwirtschaft der TU Graz (Stand 10.4.2014). Für eine bestmögliche Gestaltung des Lebenszyklus des Gebäudekomplexes ist dabei ein ganzheitlicher Planungsansatz im Sinne einer integralen Planung (vorzugsweise mittels BIM) gemäß den einschlägigen Leistungsbildern des Fachleitfadens „Leistungsbilder integrale Planung“ (2014) der IG Lebenszyklus Hochbau vorzunehmen.


Lösung:
Zur Umsetzung der Ziele der Auftraggeberin wurde ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorheriger EU-weiter Bekanntmachung im Oberschwellenbereich durchgeführt. Dabei wurde sowohl die rechtliche als auch die technische Verfahrensbetreuung von Heid Schiefer Rechtsanwälte „aus einer Hand“ wahrgenommen, wodurch Synergieeffekte genutzt und eine effiziente Projektabwicklung erreicht werden konnte. Durch die Anwendung von präzisen (rein mathematischen) Auswahlkriterien konnten nach der Präqualifikationsphase die besten 3 Bewerber in die 2. Verfahrensstufe zur Angebotslegung eingeladen werden. Zur Präzisierung der abgegebenen Erstangebote wurden Verhandlungsrunden mit allen Bietern durchgeführt und diese im Anschluss zur Legung von Zweitangeboten („Last and Best Offer“) – bestehend aus einem wirtschaftlichen Teil (Preis) und einem umfassenden qualitativen Teil („Architekturkonzept“ und „Termin- und Ablaufkonzept“) – eingeladen. Mittels Scoringverfahren und unter Beiziehung einer Kommission zur Bewertung der Konzepte und deren Präsentationen durch die Bieter wurde das technisch und wirtschaftlich günstigste Angebot ermittelt. Mit einer Gesamtdauer von rund 5 Monaten (von der EU-weiten Bekanntmachung bis zum Abschluss des Leistungsvertrags) konnte das Vergabeverfahren rasch und ohne Anfechtung abgeschlossen werden.