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Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaften GmbH – „Alpenländisches Bildungs- und Forschungszentrum Tirol, Rotholz – Generalplanung“ (September 2016)

Aufgabe:
Gegenstand des Verfahrens war die Erweiterung des Schulstandorts Rotholz um den Neubau der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie Tirol, die einen Schwerpunkt im Bereich der Milchwirtschaft aufweist, sowie um ein Internat. Es sollte ein Generalplaner beauftragt werden, der aufbauend auf den Projektvorgaben des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und den Vorgaben des Landes Tirol im Hinblick auf einen ressourcenschonenden Umgang mit der zu verbauenden Fläche die Generalplanungsleistungen erbringt. Der Leistungsumfang des zu beauftragenden Generalplaners orientiert sich dabei an den Leistungs- und Vergütungsmodellen für Planerleistungen des Instituts für Baubetrieb und Bauwirtschaft der TU Graz (Stand 10.4.2014). Für eine bestmögliche Gestaltung des Lebenszyklus des neuen Gebäudes ist dabei ein ganzheitlicher Planungsansatz im Sinne einer integralen Planung (vorzugsweise mittels BIM) gemäß den einschlägigen Leistungsbildern des Fachleitfadens „Leistungsbilder integrale Planung“ (2014) der IG Lebenszyklus Bau vorzunehmen.


Lösung:
Zur Umsetzung der Ziele des Auftraggebers wurde ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit „wettbewerbsähnlichem Charakter“ mit vorheriger EU-weiter Bekanntmachung im Oberschwellenbereich zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen für die Dauer von 3 Jahren (samt zweimaliger Verlängerungsoption für die Auftraggeberin von jeweils einem Jahr) durchgeführt. Dabei wurde sowohl die rechtliche als auch die technische Verfahrensbetreuung von Heid Schiefer Rechtsanwälte „aus einer Hand“ wahrgenommen, wodurch Synergieeffekte genutzt und eine effiziente Projektabwicklung erreicht werden konnte. Im Rahmen der qualitativen Zuschlagskriterien wurden in der zweiten Verfahrensstufe insbesondere die projektspezifischen Ausarbeitungen der Bieter über ein interdisziplinäres Planungsgrundkonzept mit Vorentwurfscharakter, ein Nachhaltigkeitskonzept für den Schul- und Internatsbereich sowie ein vertieftes Konzept für den Bereich Forschung und Produktion bewertet. Mittels Scoringverfahren und unter Beiziehung einer Kommission zur Bewertung der Konzepte und deren Präsentationen durch die Bieter wurde das technisch und wirtschaftlich günstigste Angebot ermittelt. Mit einer Dauer von rund 7 Monaten (von der EU-weiten Bekanntmachung bis zum Abschluss der Rahmenvereinbarung) wurde das Vergabeverfahren rasch und ohne Anfechtung abgeschlossen.