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BALSA Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H. – Sanierung der Altlast N6 Aluminiumschlackendeponie (Dezember 2016)

Aufgabe:
Die Altlast N6 beinhaltet – neben einer Vielzahl anderer Abfallarten in einer Menge über 300.000 Tonnen – mit rund 680.000 Tonnen Aluminiumkrätzestäuben gefährlichen Abfall mit einzigartigen Eigenschaften.

Lösung:
Der Auftraggeber hat nach intensiven Projektstudien mit Unterstützung insbesondere der Montanuniversität Leoben und nach umfangreichen Erörterungen auch der rechtlichen Möglichkeiten und Varianten mit unserer Kanzlei als rechtlicher Verfahrensbetreuung entschieden, das Projekt unter anderem wie folgt umzusetzen: Nachhaltige Umweltsanierung durch Räumung der Altlast, Erlangung eines UVP-Bescheids vor Durchführung des Vergabeverfahrens, EU-weites zweistufiges Verhandlungsverfahren mit funktionaler Leistungsbeschreibung zur Implementierung des bieterseitigen Know Hows, Bestbieterermittlung anhand von mehreren Zuschlagskriterien (Preis 60%, Hearing des Schlüsselpersonals 14%, Verwertungsquote der Aluminiumkrätzestäube 13%, Robustheit der Sanierungsmaßnahmen 13%). Aufgrund des beispiellos aufwändigen und genau vorbereiteten und durchgeführten Verhandlungsverfahrens – mit Unterstützung zahlreicher externer Experten und Abwicklung des Vergabeverfahrens durch unsere Kanzlei als vergebender Stelle – konnte trotz der hohen Konfliktbereitschaft der beteiligten Unternehmer, die im Zuge des Vergabeverfahrens sieben Vergabekontrollverfahren einleiteten, im Dezember 2016 erfolgreich der Zuschlag erteilt werden. Der Bieterwettbewerb hat aufgrund des erfolgreichen Vergabeverfahrens einen Preis deutlich unter dem Budget des Auftraggebers ergeben, sowie qualitative Erfolge in allen Leistungsteilen (Räumung, CO2-Verbrauch, Risikominierung für Emissionen/Immissionen/Grundwassergefährdung, Verwertungsquote).