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Ausscheiden des Billigstbieters wegen spekulativer Preise (Dezember 2012)

Aufgabe:
Bei einem Bauprojekt hatte der Billigstbieter im Gewerk "Baumeister" einen auffallenden Preisvorsprung vor den anderen Bietern. In der ersten Angebotsprüfung stellte sich heraus, dass eine Vielzahl an Preisen entweder weit überhöht oder zu niedrig erschienen, insbesondere auch der Pauschalpreis für das Einrichten der Baustelle extem überhöht war. Der Auftraggeber hatte die Sorge, dass es sich um spekulative Verschiebungen der Kosten handeln könnte, die bei der Abrechnung sogar zu einem nachträglichen Bietersturz führen könnten.   

Lösung:
Der Bieter wurde aufgrund der Bestimmungen des BVergG über die vertiefte Angebotsprüfung zur Erklärung seiner Preise aufgefordert. Nach rechtlicher und bauwirtschaftlicher Prüfung dieser Aufklärung wurde dem Auftraggeber empfohlen, das Angebot dieses Bieters wegen nicht plausibler Zusammensetzung des Gesamtpreises gemäß § 129 Abs 1 Z 3 BVergG mit entsprechender Begründung, die für den Auftraggeber ausgearbeitet wurde, auszuscheiden. Der Bieter hat das Ausscheiden seines Angebots nicht bekämpft.