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Abschluss einer Rahmenvereinbarung „Generalplanerleistungen für Wohnhaussanierungen“ (Mai 2017)

Aufgabe:
Für die Durchführung von Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten bei mehrheitlich aufrechten Miet- und Nutzungsverhältnissen sowie Dachgeschoßausbauten für mehrgeschossige Wohnhausanlagen in Wien, die zum Teil auch unter Denkmalschutz stehen, werden Generalplanerleistungen benötigt. Auch wenn die Wohnungsanlagen in der Regel einen guten Erhaltungszustand aufweisen, müssen immer wieder einzelne Häuser auf Grund ihres Alters, ihrer Struktur und ihrer Architektur einer Generalsanierung zugeführt werden. Der Umfang der anfallenden Sanierungsmaßnahmen kann daher je nach Sanierungsobjekt unterschiedlich sein (zB die Instandsetzung, Erneuerung und Verbesserung von allgemeinen Teilen des Hauses; die Verbesserungen [Standardanhebung] in Mietgegenständen) und sollen sowohl unter Inanspruchnahme von Förderungen nach dem WWFSG, als auch ohne Inanspruchnahme öffentlicher Förderungen ausgeführt werden.

Ziel der Ausschreibung war der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit 5 geeigneten Unternehmern für die Erbringung dieser erforderlichen Generalplanerleistungen.

Lösung:
Zur Umsetzung der Ziele der Auftraggeberin wurde ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorheriger EU-weiter Bekanntmachung im Oberschwellenbereich durchgeführt. Durch die Anwendung von präzisen (rein mathematischen) Auswahlkriterien konnten nach der Präqualifikationsphase die besten 7 Bewerber in die 2. Verfahrensstufe zur Angebotslegung eingeladen werden. Zur Präzisierung der abgegebenen Erstangebote wurden Verhandlungsrunden mit allen Bietern durchgeführt und diese im Anschluss zur Legung von Zweitangeboten („Last and Best Offer“) – bestehend aus einem wirtschaftlichen Teil (Preis) und einem umfassenden qualitativen Teil (Ausarbeitung von konkreten Projekten) – eingeladen. Mittels Scoringverfahren und unter Beiziehung einer Kommission zur Bewertung der Ausarbeitungen und deren Präsentationen durch die Bieter wurden die 5 technisch und wirtschaftlich günstigsten Angebote („Bestbieterprinzip“) ermittelt und mit diesen Unternehmen nach positiver Durchführung der exklusiven Endverhandlungsrunde die Rahmenvereinbarungen abgeschlossen. Mit einer Gesamtdauer von rund 7 Monaten (von der EU-weiten Bekanntmachung bis zum Abschluss der Rahmenvereinbarung) konnte das Vergabeverfahren rasch und ohne Anfechtung abgeschlossen werden.