Bau und Baumanagement

Expertise

  • Wir beraten und begleiten Bauprojekte und deren Beteiligte von der Projektentwicklung weg in allen Phasen des jeweiligen Vorhabens. Dazu zählen insbesondere die Unterstützung bei der Festlegung der Aufbau- und Ablauforganisation, die Vergabe von Konsulenten- und Professionistenleistungen, der Entwurf und Abschluss von Verträgen mit allen Baubeteiligten (Projektmanagement, Planer, Bauaufsicht, Professionisten, Betreiber etc), die Durchsetzung oder Abwehr von Mehrkostenforderungen (Claim-/Anticlaimmanagement), die Erledigung von Gewährleistungsmängeln und Schadenersatzansprüchen und auch die Begleitung und Vertretung in Konfliktsituationen – sei es außergerichtlich, vor Schiedsgerichten oder vor staatlichen Gerichten und Behörden. Wir unterstützen in sämtlichen Bereichen von Hoch- und Tiefbauten und verfügen über besondere Expertise bei innovativen Abwicklungsmodellen (Totalunternehmer, Generalunternehmer plus, Betreiber- und Lebenszyklusmodelle, GMP, Alliance Contract etc).


    Wir sind zudem seit April 2014 Partner der Initiative „Faire Vergaben sichern Arbeitsplätze“, in der sich drei Fachgewerkschaften, zwölf Bundesinnungen und zwei Fachverbände zusammengefunden haben, um gemeinsam gegen Lohn- und Sozialdumping und für faire Auftragsvergaben von Leistungen bei Bauprojekten einzutreten. Im Rahmen dieser Initiative war unsere Kanzlei maßgeblich an der Entwicklung der am 10.12.2015 im Nationalrat einstimmig beschlossenen BVergG-Novelle 2015 beteiligt, welche insbesondere die Zielsetzung des Qualitätswettbewerbs (durch die Stärkung des Bestangebotsprinzips) und die Eindämmung von Lohn- und Sozialdumping bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verfolgt.

Referenzen

Streitige Auseinandersetzung in der Bietergemeinschaft (September 2011)

Aufgabe:
Die (ehemaligen) Bietergemeinschaftspartner waren uneins über die Frage, ob gegen eine Entscheidung des öffentlichen Auftraggebers im Vergabeverfahren Rechtsmittel erhoben werden sollen. Die Auseinandersetzung eskalierte im Vorwurf nicht eingehaltener mündlicher Zusagen und Forderung auf Schadenersatz für frustrierte Angebotserstellungs- und Rechtsvertretungskosten.

Lösung:
Nach erfolgloser Einschaltung der vertraglich vereinbarten Schiedsstelle, weil sich die Gegenseite jeglicher Argumente dem Grunde und der Höhe nach verweigerte, wurde die Angelegenheit durch Einbringung einer Schadenersatzklage für den Mandanten vor das Zivilgericht gebracht. In einem ersten Schritt erfolgte die Zahlung eines unstrittigen Teil-Schadenersatzbetrages durch den Beklagten, nach Durchführung der ersten Streitverhandlung sodann ein Vergleichsabschluss auf einen weiteren Schadenersatzbetrag, mit dessen pünktlicher Zahlung die Angelegenheit beendet werden konnte.